Freitag, 30. November 2007

Tag 12 in der neuen Heimat

ein Beitrag zum überall viel diskutierten Thema "schweizer Pünktlichkeit": Ich gehe zur Post. Ich muss faxen. Mir ist bewußt, dass die Post für eine Dienstleistung, die real nur Kosten in Höhe weniger Rappen aufwirft, ein halbes Vermögen berechnet. Ich gehe aus Mangel an Alternativen trotzdem hin. Ich ziehe eine Marke. Ich setze mich, vor mir sind noch zwei Leute dran, und warte kurz. Die Anzeige springt wiederholt um, meine Nummer wird aufgerufen, das Display verweist auf Schalter E. Ich wende mich an besagte Schalterdame. Diese schiebt diensteifrig zwei Formulare, welche ich ausfüllen muss, unter dem Panzerglas, das sie vor Übergriffen schützen soll, hindurch. Natürlich trete ich beiseite, um jenen, die nach mir gekommen sind, in der Zeit, in der ich Faxnummern und Adressaten nenne, Platz zu machen und mich mit ausgefüllten Formularen wieder dazwischen zu schieben. Doch wird dieser Plan vereitelt, denn die freundliche Mitarbeiterin, weist mich lächelnd darauf hin, dass die Post in genau 1 Minute über Mittag schließt und sie vermutet, dass ich in den mir verbleibenden 60 Sekunden nicht fertig werde. Ich könne aber gerne am Nachmittag nochmal wiederkommen. Ich schiebe ihr die noch unbenutzten Formulare unter dem Panzerglas, das sie vor Übergriffen schützen soll, wieder entgegen und gehe.

Donnerstag, 29. November 2007

Tag 11 in der neuen Heimat


Nach IKEA-Gewaltakt, mit Leihwagen und Tonnen schweren Paketen, leide ich unter verzogener Nackenmuskultatur, div. Hämatomen und Rückenbeschwerden. Auszeit! Sinne für die schönen Dinge reaktiviert, z.B. unser Ausblick vom Esszimmer...

Mittwoch, 28. November 2007

Tag 10 in der neuen Heimat


Immerhin. Andere Leute finden nie irgendwelche Produkte, die man nach ihnen benannt hat...

Dienstag, 27. November 2007

Tag 9 in der neuen Heimat

Herrliches Wetter, Fahrt mit der Seilbahn zum "Rigiblick". Wunderbare Aussicht über Stadt und See. Wunderschöne Villengegend. Seit heute wieder Telefon und Internet.

Montag, 26. November 2007

Tag 8 in der neuen Heimat

Was wir in Hamburg nie geschafft haben, schaffen wir endlich in Zürich: Orishas live. Yeah! Hervorragendes Konzert!! Hoch dynamisch, kraftvoll, tolle location, leckerste chicos und ein internationales Publikum, das vom ersten Ton an sofort dabei ist. Halle komplett ausverkauft. Danach ein Absacker im Restaurant an der Ecke "Kreis 6". Gelungener Abend!

http://www.bcnconcerts.com/orishas
...so ähnlich hat es auch bei uns ausgesehen.

Samstag, 24. November 2007

Tag 6 in der neuen Heimat

Zürcher Schmuddelwetter. Maura sagt, Zürich rieche nach Beton, nach nichts. H. sagt, das stimmt. Bremen rieche nach erkaltetem Backpapier und Hamburg säuerlich wie vor dem großen Regen. Meine Nase ist leider taub-stumm. H. behauptet, er habe mich "bekloppt" gemacht. Noch 3 Jahre und ich spiele auch Rollenspiele.

Freitag, 23. November 2007

Tag 5 in der neuen Heimat

Erster Besuch im Supermarkt. Alles anders! Stelle fest: extrem darauf bedacht, mich absolut korrekt und maximal freundlich zu verhalten. Erster Besuch: Nachbarin Maura. Tolle Frau!!!